Un des châteaux médiévaux tardifs du Wurtemberg

Château résidentiel d' Urach

Barbara Gonzaga aus Mantua, Sakristeifenster der Schlosskirche des Alten Schlosses in Stuttgart; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Arnim Weischer
Ausstellung im Palmensaal

Barbara Gonzaga

und ihr Hof

Im Palmensaal ist das Leben und Wirken Barbara Gonzagas, Ehefrau des Grafen Eberhard V., dokumentiert. Repliken historischer Dokumente sowie bildliche Darstellungen persönlicher Gegenstände lassen die Pracht des Renaissance-Hofes erahnen und zeigen, wie sich das – nicht immer einfache – Leben der Herzogin gestaltete.

Portrait der Barbara Gonzaga in einem Wandbild von Andrea Mantegna; Foto: Wikipedia, gemeinfrei

Die italienische Prinzessin prägte den Uracher Hof.

Italienischer Glanz in Urach

Barbara Gonzaga ist eng mit der Geschichte Urachs verbunden: Vor über 500 Jahren kam die gebildete italienische Prinzessin als Braut des Grafen Eberhard V. in das süddeutsche Städtchen und brachte besonderen Glanz in die damalige Residenz. Die Hochzeit mit dem Grafen war ein aufsehenerregendes Ereignis – vier Tage lang dauerte die spektakuläre Feier mit opulentem Festmahl und mehreren tausend Gästen. Obgleich Barbara den Uracher Hof wesentlich mitprägte, fühlte sie sich dort zeitlebens nicht heimisch. Ab 1495 war sie die erste Herzogin Württembergs, das ihr Mann als Herzog Eberhard I. regierte. 

Außenansicht Schloss Urach mit Eingangstor; Foto: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg, Steffen Hauswirth

Die Ausstellung ist dauerhaft in Urach zu sehen.

Ausstellung findet eine Heimat

Die Ausstellung „Barbara Gonzaga und ihr Hof“ zog zwei Jahre lang erfolgreich als Wanderausstellung durch die Lebens- und Erinnerungsorte Barbaras in Süddeutschland und Italien. Im September 2013 wurde sie dauerhaft in Urach aufgebaut: Nun ist das bewegte Leben der Herzogin an ihrer wichtigsten Wirkungsstätte ausgestellt. Von der Jugend in Mantua ausgehend bis hin zum Witwenstand in Böblingen werden sämtliche Lebensstationen anschaulich präsentiert. Auch die Verklärung Barbaras nach ihrem Tod wird beleuchtet.

Blick in den Palmensaal mit bemalter Fensterseite; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Steffen Hauswirth

Perfekter Ort für die Exponate: der Palmensaal.

Ganz nah dran

Die Ausstellung befindet sich im repräsentativen Palmensaal, dem einstigen Schauplatz der prunkvollen Hochzeit. Zahlreiche Repliken historischer Dokumente und Grafiken sowie die bildlichen Darstellungen von Kleidungsstücken, Schmuck und Münzen lassen die Besucher Barbaras Leben und die höfische Pracht der Renaissance anschaulich nachvollziehen. Besonders interessant sind original erhaltene Briefe an die Familie, aus denen die Vernetzung Urachs mit dem Palazzo Ducale in Mantua, aber auch das persönliche Schicksal der Italienerin hervorgeht.

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