Zeitleiste

1264

 

fallen die Burg Hohenurach und die Herrschaft Urach an Württemberg

am 25.1.1442

 

wird im Nürtinger Vertrag die Teilung der Grafschaft Württemberg zwischen den Brüdern Ludwig und Ulrich festgelegt. Graf Ludwig I. erhebt Urach zur Residenz des südlichen Landesteils

am 11.12.1445

 

kommt Graf Eberhard V., später Eberhard im Bart genannt, in Schloss Urach zur Welt.

um 1470

 

wird die ursprünglich flach gedeckte Dürnitz eingewölbt, hiermit beginnen zahlreiche Um- und Ausbauten im Schloss

1470-1480

 

lässt Eberhard im Bart den Empfangssaal als "Palmensaal" ausstatten

am 7.4.1474

 

heiraten Graf Eberhard von Württemberg und Prinzessin Barbara Gonzaga von Mantua in Urach. An der Hochzeit nehmen 13.000 Gäste teil.

1482

 

gelingt Eberhard mit Abschluss des Münsinger Vertrags die Wiedervereinigung des geteilten Württembergs. Stuttgart wird wieder alleinige Residenzstadt, das Uracher Schloss weiterhin als Land- und Jagdschloss genutzt.

1515

 

1515 bringt Herzogin Sabina von Württemberg den späteren Herzog Christoph in Schloss Urach zur Welt

um 1535

 

lässt Herzog Ulrich das Schloss um den südlichen Anbau erweitern

um 1550

 

wird der Palmensaal in einen Jagdsaal umgewandelt

1610-1620

 

lassen Herzog Johann Friedrich von Württemberg und seine Gemahlin Barbara Sophie den Goldenen Saal zu einem prächtigen Renaissance-Saal ausbauen

um 1770

 

beginnen unter Herzog Carl Eugen von Württemberg Umbauarbeiten im Schlossinneren

1790

 

1790 wird die alte Burg abgerissen

1828-1965

 

1828-1965 befinden sich im Schloss Dienstwohnungen für Dekan und Pfarrer der Uracher Amanduskirche

1960-1968

 

wird das Schloss aufgrund erheblicher statischer Mängel vollständig saniert und restauriert.

1966

 

gestaltet man den Schlosshof neu

1973-1974

 

erstellt das Württembergische Landesmuseum Stuttgart eine Fotodokumentation zu Leben und Wirken des ersten württembergischen Herzogs Eberhard im Bart. Die Schausammlung im "Historischen Museum Schloss Urach" wird erweitert.

1981

 

richtet das Württembergische Landesmuseum im zweiten Obergeschoss eine Ausstellung über die Geschichte der höfischen Jagd ein und stellt Hauptwerke seiner Waffensammlung sowie Rüstungen und Renaissancemöbel aus.

Seit 1988

 

werden im Weißen Saal alte Musikinstrumente des Württembergischen Landesmuseums gezeigt.

1999-Frühjahr 2000

 

ist das Schloss für umfangreiche Sanierungsarbeiten und eine neue Ausstellungskonzeption geschlossen.

Februar 2000

 

wird Schloss Urach wieder eröffnet. Er beherbegt nun als neue Dauerausstellung die Prunkschlittensammlung des Württembergischen Landesmuseums.

Weitere Informationen zu Bad Urach
 
 
Technische Beratung, Gestaltung, Konzept und Umsetzung: Ralf Gatzki und Friederike Rook